Yes, we can.

Als Barack Obama gewählt wurde, sagte ich zu Daniela, dass er, leider, lediglich dazu dient, dass die Probleme verstärkt werden und man ein Sündenbock benötige.

Leider - denn ich fand seine Aussagen gut.

Eigentlich zurecht stellt sich Barack Obama wieder auf. Ich meine, dass er den Posten gut ausfüllt und man nimmt es ihm ab. Doch: die Probleme sind noch lange nicht gelöst, an sich waren das bisher eher zögerliche Wege zu: "Yes, we can (Change)" - obwohl ich es mutiger gefunden hätte, wenn er gesagt hätte:
"Leute, sorry, ich bin gescheitert. An diesem und jenem mangelte es mir und auch uns als amerikanische Gesellschaft - nur weniges konnte ich durchsetzen. Das und jenes muß noch erledigt werden und so könnte der Weg aussehen. Der Weg zur Veränderung ist doch viel weiter und komplexer, als wir alle gedacht haben - lasst uns nicht aufgeben, lasst uns weitere Veränderungen versuchen!"
 
Aber nun, wo gehobelt wird, fallen Späne. 
 
Obama wirkte sehr engagiert, man nahm ihm seine Politik ab.
Leider ist Obama in fast allen Punkten gescheitert (m.E. jedenfalls) so dass die in der Masse der weit unpolitischeren Menschen in den US-Staaten wieder eine "starke Hand" wählen werden, der die Obama-Regierung zugeschriebenen Probleme endlich zu lösen verspricht.
 
Die bisherigen Kandidaten sind ja eher eine Null-Nummer und machen sich ja mal richtig lächerlich. Da fragt man sich: Warum?
Und überlegt.
 
Und kommt darauf: Da war doch noch einer, einer der sich bei den Republikanern gut durchsetzen könnte, der aufgrund seiner Familienangehörigkeit über schier unbegrenztes Kapital verfügt. Einer, der dem Präsidenten vor Barack Obama an der Macht verhalf…
 

Schließlich brauchen die Flaken wieder jemand, der die USA ordentlich in den nächsten Krieg verhelfen kann. Diesbezüglich stellt sich Obamas Regierung ja nicht wirklich geschickt an. Und der nächste Krieg "muss langsam aber nun wirklich angezettelt werden" - traurig, aber ohne Krieg kein wirtschaftliches Wachstum, so ist ja die landläufige Begründung des traditionellen Kapitalismus. 
 
Ladies und Gentleman,
der nächste Präsident der USA wird Jeb Bush.
 
Und Jeb Bush wird die USA in den nächsten Krieg zerren.
 
In der Hoffnung geschrieben, dass ich mich irre und Obama wiedergewählt wird und endlich die Probleme lösen kann, trotz der problematischen Regierungsarbeit mit dem von Republikanern unterwanderten Kongress.
 
 

Quellenherkunft Bild Obama:
Barack Obama bei GogglePlus -> Profilfoto
Quellenherkunft Bild Jeb Bush:
Über Jeb Bush bei Wikipedia -> Potraitfoto 
Dortige Quelle: Agência Brasil
, Urheber: Fabio Pozzebom/ABr

-> Creative Commons License Attribution 2.5 Brazil


 

Themen:

Neuen Kommentar schreiben